|
Soziale Phobie
Bei der sozialen Phobie tritt eine
übersteigerte und unangemessen starke Angst in sozialen Kontakten auf. Es
ist die Angst, negativ bewertet oder abgelehnt zu werden.
Betroffen fürchten sich davor, von
anderen ausgelacht zu werden, als Versager angesehen zu werden und dadurch
Kränkung und Ablehnung zu erfahren. Sie befürchten zu schwitzen, zu
erröten, zu zittern oder die Kontrolle über sich zu verlieren. Die soziale
Angst kann so stark werden, dass Betroffene alle Situationen meiden, in
denen sie im Mittelpunkt stehen, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und
unangenehm auffallen könnte.
Diese Form der Angst kann zu großen
Einschränkungen im persönlichen und beruflichen Leben führen. Betroffene
meiden berufliche Verpflichtungen und Herausforderungen, insbesondere
Vorträge und Meetings, Besuche in der Kantine, im Restaurant oder
Geschäft, gehen familiären und beruflichen Feiern, Festen und
Veranstaltungen aus dem Weg, verreisen nicht mehr.
Symptome
Müssen sie sich diesen Situationen
stellen, sind sie extrem angespannt und erleben durch die seelische
Anspannung eine Vielzahl körperlicher Beschwerden, wie z.B.
- Herzklopfen
- Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit,
Durchfall, Harndrang)
- Unruhe
- Beklemmung
- Stimmversagen
- Konzentrationsschwierigkeiten.
- erröten
- Zittern der Hände
- Vermeidung von Blickkontakt
Oft ergibt sich hieraus ein starkes
Vermeidungsverhalten, dem i.d.R. eine Verschlechterung des
Selbstbewusstseins, Versagensgefühle, Unterlegenheitsgefühle, Furcht vor
Kritik folgen. Menschen, die an einer sozialen Phobie leiden sind
besonders gefährdet an Depressionen, Burnout oder Suchmittelabhängigkeit
zu erkranken. Soziale Isolationen stellen sich all zu häufig ein.
Behandlung
- Ermittlung möglicher Ursachen (z.B.
Krisen, Trennungen, schwere Erkrankung, Tod eines geliebten Menschen,
Kündigung, finanzielle Notlage, schwere Kränkung)
- Entspannungstechniken
- Selbstsicherheitstraining
- Abbau von Vermeidungsverhalten
- Auflösung negativer Kognitionen
- Auflösung von Traumata
Ziel der Behandlung der Praxis für
Lebensharmonie ist die weitgehende Überwindung bzw. Auflösung dieser
Ängste zur Steigerung Ihrer Lebensqualität und Verbesserung Ihrer
Handlungsfähigkeit. Damit Sie Ihre Potential leben können.
Vermeidungsverhalten (z.B. sich ablenken,
Musik hören, die Situation verlassen, Medikamente zur Beruhigung
einnehmen, Alkohol) kann die Angst zwar kurzfristig lindern, führt jedoch
langfristig zur Aufrechterhaltung und Verschlimmerung der Angst.
|